Was ist eine Muttermalentfernung?

Unter Muttermalentfernung versteht man die Entfernung von Muttermalen auf der Haut, die ein Risiko für Ästhetik oder Gesundheit darstellen, mit chirurgischen oder nicht-chirurgischen Methoden. Muttermale sind normalerweise harmlos, in manchen Fällen können sie jedoch krebsartig werden oder kosmetisch unansehnlich sein. Daher kann die Entfernung von Muttermalen sowohl aus ästhetischen Gründen als auch aus medizinischen Gründen durchgeführt werden.

Die Entfernung von Muttermalen wird von einem Dermatologen oder plastischen Chirurgen durchgeführt und der Heilungsverlauf kann je nach verwendeter Methode unterschiedlich ausfallen. Muttermale können mit verschiedenen Methoden wie Laser, Radiofrequenz, Kryotherapie (Einfrieren) oder chirurgischer Entfernung sicher entfernt werden.

Was bin ich?

Muttermale sind dunkle Hautläsionen, die durch die Ansammlung von Pigmentzellen, sogenannten Melanozyten, in der Haut entstehen. Die Krankheit kann von Geburt an vorhanden sein oder sich später entwickeln. Sonneneinstrahlung, hormonelle Veränderungen und genetische Faktoren können die Entstehung von Muttermalen beeinflussen.

Muttermale sind meist braun, schwarz oder hautfarben und können in unterschiedlichen Formen und Größen auftreten. Die meisten Muttermale sind harmlos. Verändern sie jedoch im Laufe der Zeit ihre Form und Farbe oder zeigen sich Symptome wie Juckreiz oder Blutungen, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden.

Welche Arten von Muttermalen gibt es?

Muttermale werden je nach Aufbau und Entstehungsursache in unterschiedliche Gruppen eingeteilt:

Angeborene Muttermale: Dies sind Muttermale, die von Geburt an vorhanden sind. Bei größeren Exemplaren besteht das Risiko, dass sie sich im Laufe der Zeit zu Krebs entwickeln.

Erworbene Muttermale: Dies sind Muttermale, die später auftreten. Es ist meist harmlos, sollte aber regelmäßig kontrolliert werden.

Atypische (dysplastische) Muttermale: Muttermale, die eine unregelmäßige Form, Farbe oder Größe aufweisen. Es wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, da möglicherweise ein Hautkrebsrisiko besteht.

Seborrhoische Keratosen: Dies sind gutartige, erhabene, dunkel gefärbte Hautläsionen, die normalerweise altersbedingt auftreten.

Blaue Muttermale: Dies sind Muttermale, die sich in den tieferen Hautschichten bilden und blau erscheinen.

Die Art des Muttermals kann ausschlaggebend für die anzuwendende Behandlungsmethode sein.

Wie komme ich zu mir?

Die Entfernung von Muttermalen kann je nach Struktur und Lokalisation des Muttermals mit unterschiedlichen Methoden erfolgen:

Muttermalentfernung mit Laser: Geeignet für kleine und oberflächliche Muttermale. Dabei wird das Muttermal mittels Laserstrahlen zerstört.

Muttermalentfernung per Radiofrequenz: Bei dieser Methode wird das Muttermal durch Schneiden oder Verdampfen mittels Radiowellen entfernt.

Kryotherapie (Gefriermethode): Das Muttermal wird mit flüssigem Stickstoff vereist und fällt mit der Zeit ab.

Chirurgische Exzision: Bei großen und verdächtigen Muttermalen kann das Muttermal durch chirurgische Exzision und Nähen vollständig entfernt werden.

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Hautanhängsel sind kleine, weiche Hautvorsprünge, die sich auf der Hautoberfläche bilden. Hautlappen, medizinisch als „Pilzlappen“ oder „Fibroepithelpolypen“ bezeichnet, sind in der Regel harmlos und werden aus ästhetischen Gründen entfernt. Es kann hautfarben oder leicht bräunlich sein und kommt am häufigsten in Hautfalten wie beispielsweise am Hals, in den Achselhöhlen, in der Leistengegend, um die Augen herum und unter den Brüsten vor.

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Hautanhängsel treten normalerweise an Stellen mit hoher Reibung auf und können mit der Zeit größer werden. In manchen Fällen kann es an der Kleidung oder am Schmuck hängen bleiben und Reizungen verursachen. Hautflecken sind nicht ansteckend und bergen nicht das Risiko, dass sie sich zu Krebs entwickeln. Sie können jedoch aus ästhetischen Gründen oder wegen des Unbehagens entfernt werden.

Wer kann sich ein Muttermal entfernen lassen?

Eine Muttermalentfernung wird üblicherweise in folgenden Fällen durchgeführt:

Menschen mit ästhetischen Anliegen: Geeignet für Menschen, die störende Muttermale an sichtbaren Stellen im Gesicht oder am Körper haben.

Menschen mit verdächtigen und veränderlichen Muttermalen: Muttermale, die ihre Farbe, Größe und Form verändern, bergen möglicherweise ein Krebsrisiko und können nach einer Untersuchung durch einen Dermatologen entfernt werden.

Muttermale, die Reibung ausgesetzt sind: Muttermale, die ständig durch Kleidung oder Schmuck gereizt werden, können entfernt werden.

Muttermale, die bluten oder jucken: Muttermale, die von selbst bluten, jucken oder sich zu Wunden entwickeln, sollten ärztlich untersucht und gegebenenfalls entfernt werden.

Schnell wachsende oder ihre Form verändernde Muttermale: Muttermale, die plötzlich wachsen, unregelmäßige Ränder oder unterschiedliche Farbübergänge aufweisen, können mittels einer Biopsie entfernt und untersucht werden.

Zur Muttermalentfernung sollte zunächst ein Hautarzt aufgesucht und die geeignete Methode bestimmt werden.

Was muss getan werden, um ein Muttermal entfernen zu lassen?

Wer ein Muttermal entfernen lassen möchte, sollte sich zunächst von einem Hautarzt oder plastischen Chirurgen untersuchen lassen. Dabei untersucht der Arzt die Struktur des Muttermals und entscheidet, welche Methode am geeignetsten ist.

Vor der Muttermalentfernung sollten folgende Schritte berücksichtigt werden:

Sonnenschutz: Es ist wichtig, die Haut vor dem Eingriff vor Reizungen und Sonnenstrahlen zu schützen.

Untersuchung durch den Arzt: Eine dermatologische Untersuchung sollte durchgeführt werden, um festzustellen, ob bei dem Muttermal ein Krebsrisiko besteht.

Einnahme von Blutverdünnern: Wenn Sie Blutverdünner wie beispielsweise Aspirin einnehmen, sollten Sie diese vor dem Eingriff unter ärztlicher Aufsicht absetzen.

Nachsorgeplan: Zum Schutz vor Infektionen und zur Beschleunigung des Heilungsprozesses nach der Muttermalentfernung sollten die vom Arzt empfohlenen Pflegeregeln befolgt werden.

Muttermale, die entfernt oder entfernbar sein müssen

Nicht alle Muttermale sind harmlos und manche müssen möglicherweise medizinisch entfernt werden. Insbesondere Muttermale mit folgenden Merkmalen sollten entfernt werden:

Asymmetrische Muttermale: Muttermale, die auf einer Seite im Vergleich zur anderen unregelmäßig erscheinen.

Muttermale mit unregelmäßigen Rändern: Muttermale mit gezackten Rändern oder ohne klare Grenzen.

Schnell wachsende Muttermale: Muttermale, die in kurzer Zeit wachsen und sich ausbreiten.

Muttermale unterschiedlicher Farbe: Muttermale, die mehr als einen Farbton aufweisen (z. B. braun, schwarz, rot).

Muttermale, die jucken, bluten oder verkrusten: Muttermale, die von selbst bluten oder ständig jucken, können ein Risiko für Hautkrebs darstellen.

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Muttermale, die sich plötzlich verändern: Muttermale, deren Farbe, Beschaffenheit oder Form sich verändert, sollten von einem Dermatologen untersucht werden.

Diese Arten von Muttermalen sollten nach einer ärztlichen Untersuchung entfernt werden, da möglicherweise eine Biopsie erforderlich ist.

Wachsen entfernte Muttermale nach?

Sobald ein Muttermal entfernt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es an der gleichen Stelle erneut auftritt, sehr gering. Allerdings kann es im Laufe der Zeit zu erneuten Muttermalen kommen, wenn diese nicht vollständig entfernt oder nur oberflächlich abgebrannt wurden. Aus diesem Grund ist die Möglichkeit eines erneuten Wachstums besonders bei Muttermalen, die operativ entfernt wurden, minimal.

Faktoren wie eine genetische Veranlagung oder übermäßige Sonneneinstrahlung können zur Entstehung neuer Muttermale führen. Um die Entstehung neuer Muttermale zu verhindern, sind daher die Verwendung von Sonnenschutzmitteln und regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Hautarzt wichtig. Sollte ein entferntes Muttermal erneut auftreten oder Neubildungen rundherum beobachtet werden, empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt für eine genaue Untersuchung.

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Die Entfernung eines Muttermals ist bei fachärztlicher Durchführung ein sicherer Eingriff und verursacht keine Schäden. Wird das Muttermal allerdings nicht mit der richtigen Methode entfernt, wird der Eingriff unter unhygienischen Bedingungen durchgeführt oder wird die falsche Technik angewendet, können Risiken wie eine Infektion, Narbenbildung und ein erneutes Wachstum des Muttermals auftreten.

Manche Menschen haben die falsche Vorstellung, dass die Entfernung von Muttermalen Krebs verursachen kann. Durch die Entfernung eines Muttermals entsteht allerdings keine Krebserkrankung, im Gegenteil, sie ermöglicht eine frühzeitige Diagnose verdächtiger Muttermale. Liegt eine Auffälligkeit oder Veränderung in der Struktur eines Muttermals vor, ist es gesundheitsfördernd, dieses durch einen Arzt untersuchen und fachgerecht entfernen zu lassen.

Kann ich es entfernen lassen?

Ja, Muttermale können sicher entfernt werden. Die Entfernung von Muttermalen kann aus ästhetischen oder medizinischen Gründen erfolgen. Zu den Situationen, in denen Muttermale entfernt werden müssen, zählen:

  • Es befindet sich in einem ästhetisch störenden Bereich,
  • Verursacht ständige Reizungen oder Blutungen,
  • Schnelles Wachstum, Farbveränderung oder unregelmäßige Form,
  • Es treten Symptome wie Juckreiz, Schmerzen oder Narbenbildung auf.

Zur Entfernung von Muttermalen können Methoden wie Laser, Radiofrequenz, Kryotherapie (Gefriermethode) oder chirurgische Exzision eingesetzt werden. Welche Methode am besten geeignet ist, bestimmt der Arzt abhängig von der Struktur des Muttermals und dem Hauttyp des Patienten.

Werde ich beim Entfernen Schmerzen haben?

Normalerweise ist die Entfernung von Muttermalen schmerzfrei, da vor dem Eingriff eine örtliche Betäubung erfolgt. Auf diese Weise verspürt der Patient weder Schmerzen noch Beschwerden. Abhängig von der verwendeten Methode kann es nach dem Eingriff zu einem leichten Brennen oder Druckschmerz kommen, dies ist jedoch vorübergehend.

Bei Laser- und Radiofrequenzmethoden kann ein leichtes Wärmegefühl auftreten, die Schmerzen sind jedoch minimal.

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Bei der chirurgischen Exzision wird das Muttermal herausgeschnitten und ggf. genäht. Da jedoch eine Anästhesie erfolgt, verspürt der Patient während des Eingriffs keine Schmerzen.

Bei Behandlungen mittels Kryotherapie (Gefriermethode) kann es zu einem leichten Kälte- und Kribbelgefühl kommen.

Nach dem Eingriff verläuft der Genesungsprozess schnell und schmerzfrei, sofern die vom Arzt empfohlenen Pflegeanweisungen befolgt werden. Bei Bedarf können schmerzstillende Cremes oder leichte Analgetika zum Einsatz kommen.

Bleiben nach der Operation zur Muttermalentfernung Narben zurück?

Ob nach der Muttermalentfernung Narben zurückbleiben, hängt von der verwendeten Methode und dem jeweiligen Hauttyp ab. Bei Verfahren wie Laser und Radiofrequenz ist die Gefahr der Narbenbildung sehr gering, da diese Verfahren ohne Schnitte in der Haut durchgeführt werden und eine schnelle Erneuerung der Haut ermöglichen.

Wenn ein Muttermal jedoch durch chirurgische Exzision (Schneidemethode) entfernt wird, kann eine kleine Stichnarbe zurückbleiben. Diese Narbe verblasst mit der Zeit und passt sich dem Hautton an. Wenn Sie während des Heilungsprozesses die Pflegeanweisungen Ihres Arztes befolgen , können Sie die Narbenbildung minimieren. Die regelmäßige Anwendung von Sonnenschutzmitteln hilft, Narbenbildung vorzubeugen.

Kommt es nach der Muttermalentfernung zu Rötungen?

Ja, nach der Muttermalentfernung kann es im behandelten Bereich zu vorübergehenden Rötungen kommen. Normalerweise verschwindet diese Rötung innerhalb von 1–2 Wochen von selbst. Je nach verwendeter Methode kann die Wiederherstellungszeit variieren:

Bei der Anwendung von Laser- oder Radiofrequenzmethoden ist eine leichte Rötung und Empfindlichkeit normal.

Bei einer chirurgischen Entfernung kann es zu kurzzeitiger Rötung und Krustenbildung im genähten Bereich kommen.

Nach einer Kryotherapie (Gefriermethode) kann es im Bereich des Muttermals zu Krustenbildung und Farbveränderungen kommen.

Um die Rötung schnell zu lindern, vermeiden Sie chemische Produkte, die die Haut reizen könnten, und verwenden Sie eine Feuchtigkeitscreme. Auch der Sonnenschutz beschleunigt den Heilungsprozess und verringert die Gefahr von Hautunreinheiten.

Preise für die Entfernung von Muttermalen 2025

Ab 2025 können die Preise für die Muttermalentfernung je nach verwendeter Methode, Größe des Muttermals und Empfindlichkeit des zu entfernenden Bereichs variieren. Die allgemeinen Preisspannen sind wie folgt:

Muttermalentfernung per Laser: 1.500 TL – 5.000 TL (je nach Größe des Muttermals)

Entfernung von Muttermalen mittels Radiofrequenz: 2.000 TL – 6.000 TL

Kryotherapie (Gefriermethode): 1.000 TL – 4.000 TL

Muttermalentfernung mit chirurgischer Exzision: 3.000 TL – 10.000 TL (der Preis kann sich erhöhen, wenn Nähte erforderlich sind)

Die Preise können je nach Faktoren wie der Fachkompetenz des Arztes, der den Eingriff durchführt, der Stadt, in der sich die Klinik befindet, und zusätzlichen Pflegeleistungen variieren. Wenn mehr als ein Muttermal entfernt werden muss, bieten Kliniken möglicherweise Paketpreise an. Um möglichst genaue Preisinformationen zu erhalten, empfiehlt es sich, sich von einem Facharzt untersuchen zu lassen und einen Kostenvoranschlag einzuholen.